Tansanias schöner Norden

Nachdem wir aus Sansibar wieder los sind folgten einige reine Reisetage, der längste mit 13 Stunden. Das war wirklich anstrengend. Überhaupt ist das – neben dem leichten Lagerkoller, den man dauerhaft in so einer Gruppe entwickelt – das schlimmste überhaupt. Ewig lange Zeiten auf der Straße, weil die interessanten Dinge so weit auseinander liegen. Afrika ist halt groß ^^

Der Kilimandscharo

Auch, wenn ich niemals auf die Idee käme, dort hoch zu klettern, war es einer meiner Wünsche den Kilimandscharo zu sehen 🙂 Das Dach Afrikas mit etwas über 5800m – ein solitär stehender, erloschener Vulkan. Es war schon recht beeindruckend, auch wenn man ihn natürlich nicht mit den Alpen oder gar dem Himalaya vergleichen kann 😉

Der Norden Tansanias ist grün und kühl, es gibt tolle Nebelwälder in den Bergen. Die Unterkunft in Arusha ist nur so mittelmäßig, dafür ist die Kudu Lodge in Karatu der absolute Kracher!

Ngorongoro Krater

Von Karatu aus starteten wir in den Ngorongoro Krater. Dieser ist zwar kein Nationalpark, aber eine „Conservation Area“. Es gelten also ähnliche Regeln, aber dort wohnen (außerhalb des eigentlichen Kraters) auch jede Menge Masai. Die Hänge des Vulkans sind wunderbar grün, wegen der oft hängen bleibenden Wolken ist es ein echter Regenwald. Die Aussicht auf beide Seiten des Kraterrandes ist spektakulär, sofern nicht durch Wolken versperrt 😉 Wir fuhren ein Stück oben am Kraterrand auf etwa 2400m entlang und stiegen dann eine steile Straße in den 600m tiefer liegenden Krater hinab. In der Mitte sammelt sich Wasser zu einem flachen See, an dem zu bestimmten Jahreszeiten Abertausende von Flamingos residieren. Wir bekamen nur ein paar davon zu Gesicht. Auch die residierenden Elefanten und Nashörner blieben uns verborgen. Etwa fünf Stunden durchforsteten wir den Krater und machten Mittagspicknick zwischen Hippos und Webervögeln 🙂

Es gab auch einige Grant-Antilopen, aber irgendwie hat es keine auf‘s Bild geschafft 🙁 Natürlich habe ich auch wieder ein Video mit bewegten Bildern für euch 🙂

Serengeti

Nach der Mittagspause begann es zu regnen. Wir fuhren also über rutschige Schlammstraße 90 km weiter in die Serengeti und verbrachten noch den gesamten Rest des Tages damit, Tiere zu entdecken. Mein Wunsch, endlich Hyänen zu fotografieren und so die „Ugly 5“ voll zu machen, wurde prompt vom Universum erfüllt 🙂 Außerdem befinden sich die Herden der „Großen Migration“ derzeit in der Serengeti. Es ist einfach unglaublich, wie viele tausende Zebras und Gnus es gibt. Am Abend erreichten wir unser Glamping-Camp mitten im Nationalpark, wo wir allerbestens versorgt wurden. Ein echtes Highlight auf dieser Tour!

Auch hier natürlich wieder mit bewegten Bildern:

Tomorrow is another day

Nach einer frischen aber erholsamen Nacht umgeben von den Geräuschen des Buschs (und dem Besuch einer Afrikanischen House Snake, die jedoch sehr friedlich und freundlich war) ging es früh weiter auf den nächsten Game Drive. Auch hier wurde mein Wunsch an das Universum am Ende erhört und wir bekamen die letzte Großkatze zu Gesicht, die uns noch gefehlt hat 😉

Hier nun der letzte Teil des heutigen Beitrags in bewegten Bildern 🙂

Die letzten 2 Tage sind wir lediglich zurück nach Arusha und dann nach Nairobi in Kenia gefahren, daher gibt es davon nicht mehr viel zu Berichten. Damit geht der zweite in sich abgeschlossene Teil der Afrika-Reise zu Ende. Die Gruppe war dieses Mal nicht so homogen, ich bin gespannt, wie es die nächsten 14 Tage mit wieder neuen Reisegefährten wird.

Eine Antwort

  1. Avatar-Foto Iris Biegner sagt:

    Traumhaft schön 🤩
    Vielen lieben Dank für die Einblicke! ❤️

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