Und wieder alles anders…

Nach Malawi ging es weiter nach Norden, nach Tansania. Tatsächlich ist hier wieder irgendwie alles anders. Die Menschen erscheinen im Durchschnitt wohlhabender. Kein Vergleich zu Europa, aber ein deutlicher Unterschied zu Sambia und Malawi. Im Süden gibt es nur wenig Plastikmüll auf den Straßen, aber je weiter wir nach Norden kommen, desto schlimmer wird es. Seit Sambia haben wir nonstop Brandgeruch in der Nase, entweder vom Brandroden oder von brennenden Müllhaufen. Ebenfalls ist auffällig, dass es immer mehr Muslime gibt, je weiter wir vordringen.

Auch die Landschaft ändert sich schlagartig. War der Wald und Busch in Malawi trotz Bergen noch völlig trocken, so wurde es jetzt grüner, die Berge höher. Und es werden mehr Menschen. Viel mehr Menschen. Tansania hat etwa 60 Mio Einwohner und gefühlt leben sie alle an den Straßen, die wir passieren. Und noch etwas ändert sich: Unser Truck darf ab sofort nur noch 50 km/h fahren. Das bedeutet längere Fahrzeiten bei kürzeren Strecken… Außerdem gibt es viel mehr Verkehr – zwei Mal hat uns sogar der Vizepräsident mit einer Durchfahrt aufgehalten 😉 Last but not Least gibt es in Tansania plötzlich TukTuks. HUNDERTE! Auf den Straßen herrscht reine Anarchie. Ständig werden wir von der Polizei angehalten, unser Fahrer bekommt 3 Tickets für zu schnell fahren in 3 Tagen.

Landwirtschaft in bunt

In Tansania wird sehr viel verschiedenes angebaut. War es am Anfang noch schwarzer Tee, so wurde es in den höheren Lagen zwischen 1200 und 1700m Kaffee. Überall stehen Früchte, Bananen, Papayas, Mangobäume, Ananas und was das Herz sonst noch so begehrt. Es gibt Gummibaumplantagen, verschiedenste Gewürze und sogar intensiv bewirtschaftete Nadelwälder, Sisal und Reis.

Coffee Lodge und Baobap

Die erste Nacht in Tansania verbrachten wir in einer wunderschönen Coffee-Lodge. Am nächsten Morgen bekamen wir einen Rundgang über die Plantage und Fabrik, wo unter Anderem Kaffee für Starbucks geerntet wird. Weiter ging es nach Nordosten, immer in Richtung Sansibar. Unterwegs gab es neben allem, was ich oben bereits erwähnt habe, auch ein großes Tal mit vielen Baobap Bäumen. Die Stämme dieser Bäume bestehen aus einem schwammartigen Gewebe, nicht aus Holz.

Mikumi Nationalpark

Die letzte Station vor Sansibar war der Mikumi Nationalpark, wo wir natürlich wieder einen Game Drive buchten. Das Highlight dieses Ausflugs war ein Reptil, wie nah die Ranger an gewisse Tiere heran gefahren sind – und der Sonnenuntergang. Aber seht selbst 🙂

Zu guter letzt

Da ich ja zeitlich ziemlich zurück hänge, habe ich einige Bilder, bei denen ich nicht mehr 100%ig zuordnen kann, wann oder wo diese aufgenommen wurden. Fakt ist, wir haben noch mindestens ein Schlange in einer Unterkunft getroffen (ich meine es war Malawi) und die anderen Fotos waren von einem Nacht-Gamedrive – ich glaube sogar noch aus Sambia. Oder doch aus Tansania?! Ich weiß es nicht mehr. Darum hier: eine Runde gemischtes 😉

7 Antworten

  1. Avatar-Foto Kerstin sagt:

    Wie waren die Früchte? Die vor Ort zu essen war doch bestimmt ein Erlebnis oder?

  2. Avatar-Foto Eva sagt:

    Der Sonnenuntergang ist toll!

    Und der Nashornvogel, wow! Und daneben……..echt ein Steinbock?

    Und das Bild neben Dir, ein Löwe? So dicht dran? Krass!

    VG

    Eva

  3. Avatar-Foto Ulrike sagt:

    Ich bin gespannt, wann du dich in ein ödes 17 qm großes Appartement in einer Ostberliner Plattenbausiedlung zurückzieht und kahle Betonwände anstarrst, weil dein Hirn unbedingteren Auszeit braucht, um all diese tollen Eindrücke zu verarbeiten. 🙂

  4. Avatar-Foto Iris Biegner sagt:

    Fantastischer Reisebericht! 🤩👍😘
    Vielen Dank 🙏

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